ALLIANZ FÜR DEN DIGITALEN KINDERSCHUTZ

Offener Brief an die Regierung

09. März 2026, Auzug aus dem offenen Brief an die Regierung:

"Wir, eine Gruppe von Wissenschaftler:innen und Expert:innen aus Medizin, Psychologie, Pädagogik und Kinder- und Jugendhilfe, wenden uns mit einem dringenden Appell an Sie:

Schützen Sie Kinder und Jugendliche in Österreich vor den körperlichen, psychischen, sozialen und entwicklungsbezogenen Risiken, die eine frühzeitige und übermäßige Nutzung digitaler Geräte, sozialer Medien und Online-Spiele mit sich bringt."...

"Im Sinne des Vorsorgeprinzips ist der Staat daher aufgerufen, jetzt konsequent präventiv für Kinder und Jugendliche zu handeln. Dringend erforderlich sind klare gesetzliche Rahmenbedingungen und verbindliche Altersgrenzen, um einen altersgerechten und sicheren Umgang mit digitalen Medien zu gewährleisten. Ergänzend dazu sind gesellschaftliche Aufklärung und die intensive Vermittlung von Medienkompetenz notwendig."

Die Kernforderungen:

1. Social-Media-Altersgrenze ab 16 Jahren
>
Klarer gesetzlicher Rahmen als deutliches staatliches Signal.
> Altersgrenze orientiert am realen Schutzbedarf der Kinder und Jugendlichen.

2. Flächendeckende, präventive Aufklärung über digitale Medien und Förderung von Medienkompetenz für Kinder, Jugendliche, Eltern, Pädagog:innen und die Gesellschaft
>
Altersgruppenadaptierte Informationen für Kinder, Jugendliche, Eltern, Pädagog:innen und die breite Öffentlichkeit.
> Vermittlung altersgerechter Medienkompetenz für alle Altersstufen, mit besonderem Fokus auf besonders suchtfördernde digitale Angebote (wie Social Media, Online-Gaming, KI/Chatbots und Apps mit belohnungsbasierten Mechanismen).

... sowie zahlreiche weitere Forderungen und Vorschläge zur Förderung des digitalen Kinderschutzes.

Vollständigen offenen Brief anzeigen >

Unterstützen Sie den offenen Brief als Expert:in und tragen Sie dazu bei, die politische Debatte zu stärken und evidenzbasierte Schutzmaßnahmen für den digitalen Schutz von Kindern und Jugendlichen wirksam voranzubringen. DANKE.

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Bereits 15 Unterzeichner (Update 09. März 2026)
Name
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Aktive Unterzeichner:innen

Akademischer Grad
Name
Funktion Fachgebiet
Institution / Organisation
Mag. Dr.
Rosemarie Felder-Puig
Gesundheitswissenschaftlerin, Public Health / Kinder- und Jugendgesundheit
Gesundheit Österreich GmbH (GÖG)
MSc
Martina Neumayer-Tinhof
Logopädin, Präsidentin
Berufsverband logopädieaustria
Dr. med.
Anna Katharina Schönlaub
Fachärztin für Neuropädiatrie und Entwicklungsneurologie
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Innsbruck
MR Dr.
Gabriela Seher
Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie
Augenarztpraxis Schlossquadrat
Mag. Dr.
Fritz Weilharter
Psychotherapeut und Pädagoge
Consulting, Prozessberatung, Coaching
Mag.
Andreas Prenn
Geschäftsführer
SUPRO – Werkstatt für Suchtprophylaxe
Mag. Dr.
Rainer Schmidbauer
Geschäftsfeldleiter Institut Suchtprävention
pro mente OÖ
PDoz. Dr.
Günter Klug
Präsident
pro mente Austria
Prim. Priv.-Doz. Dr.
Kurosch Yazdi-Zorn
Primar und Vorstand der Klinik für Psychiatrie mit Schwerpunkt Suchtmedizin
Kepler Universitätsklinikum Linz
Prim. MedR. Ass.-Prof. DDr.
Peter Voitl
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde
Kinder-PVE Donauinsel, First Vienna Pediatric Medical Center
Prim. Univ.-Prof. Dr.
Kathrin Sevecke
FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie, – psychotherapie und – psychosomatik, Psychotherapeutin
Direktorin der Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter, Innsbruck
Dr. med.
Arnika Thiede
FÄ für Kinder- und Jugendheilkunde, Schwerpunkt Neuropädiatrie und Sozialpädiatrie
Entwicklungsmedizinische Ambulanz, Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz
Univ.-Prof. Dr.
Leonhard Thun-Hohenstein
Univ.Prof.emerit.; PD Dr. Leonhard Thun-Hohenstein
Salzburg Institute for Arts in Medicine; Paracelsus Medizinische Privatuniversität
A. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. habil.
Daniela Karall
Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Stellvertretende Klinikdirektorin, Pädiatrie 1
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Innsbruck